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Franziskus-Gemeinde Dortmund-Scharnhorst/Grevel

Pfarrgemeinderat
Der Pfarrgemeinderat

trägt und gestaltet als Gremium der pastoralen Mitverantwortung das Leben der Pfarrgemeinde im Rahmen des Pastoralen Raumes Kirche Dortmund-Nordost in besonderer Weise mit. Zusammen mit dem Seelsorgeteam und dem Kirchenvorstand nimmt er die Leitung der Gemeinde wahr.

Arbeitsverständnis des Pfarrgemeinderates:

Der Pfarrgemeinderat nimmt die Aufgabe wahr, das Leben in der Gemeinde zu erforschen, zu gestalten, zu koordinieren und mitzutragen. Er tut dies in geschwisterlicher Zusammenarbeit mit den vielen einzelnen, mit den in den Gruppen oder den Ausschüssen des Pfarrgemeinderates aus Berufung engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern der Gemeinde, mit den hauptamtlichen Seelsorgern und dem Kirchenvorstand. Wir lassen uns dabei auch vom Prinzip der Subsidiarität leiten. Unser Handeln betrifft:

1. Spiritualität und Pastoral

Die Franziskus-Gemeinde ist ein Treffpunkt vieler verschiedener Menschen, junger und alter, konservativer und progressiver, zweifelnder und wissender, sicherer und unsicherer. Im Bewusstsein um die sich ständig verändernden Lebensbedingungen der Menschen in unserer Gemeinde wollen wir die Spiritualität der Gemeinde im franziskanischen Geist weiter stärken und für die Feier unseres Glaubens zeitgemäße Ausdrucksformen benutzen und immer wieder Neue suchen.
Die Gottesdienste sind für uns Hühepunkte des Gemeindelebens und Quelle für ein glaubwürdiges Engagement bei der Mitgestaltung unserer Welt. Wir wollen daher die lebendige Teilnahme aller an den Gottesdiensten in jeder Hinsicht fördern.
Dementsprechend wollen wir dafür Sorge tragen, dass unsere sakralen Räume den spirituellen und pastoralen Zielen entsprechend gestaltet sind und den Menschen Beheimatung bieten.
Wir wollen dafür sorgen, dass unser gesamtes Franziskus-Zentrum eine Stätte der Begegnung, der Information und Bildungsarbeit, ein Raum für Feste und Feiern und „Gast-Stätte“ bleibt und als solcher ausgestaltet wird.
Im pastoralen Bereich wird uns die Kinder-, Jugend-, und Familienpastoral ein besonderes Anliegen sein. Hierzu zählen auch die katechetischen Bemühungen unserer Gemeinde.
Die bisher schon gepflegte Ökumenische Zusammenarbeit, insbesondere mit den Geschwistern der evangelischen Friedenskirchengemeinde, Bereich Schalom, wollen wir weiter suchen, leben und fördern.
Wir bringen uns mit unserem spirituellen und pastoralen Profil in den bestehenden Pastoralverbund ein und arbeiten aktiv an der Gestaltung des zukünftigen pastoralen Raumes mit.

2. Engagement aus Berufung

Die Lebendigkeit unserer Gemeinde basiert seit Jahren auf dem Engagement vieler Einzelner und Gruppen. Darum möchten wir Mitarbeiter begleiten, fördern und immer wieder neu motivieren, sich für die gemeinsame Sache einzusetzen. Die Wertschätzung der Mitarbeiter und ihrer Arbeit ist uns in diesem Zusammenhang ein besonderes Anliegen. Wir sind der festen Überzeugung, dass begeistertes Handeln und Engagement zum Mittun anregt und auf diesem Weg auch „neue“ Mitarbeiter einen Platz bei uns finden. Die aktive Suche nach neuen Formen der Mitarbeit und neuen Mitarbeitern ist für uns eine zentrale Aufgabe, der wir uns weiterhin stellen wollen.
Unser Ziel ist es mit Mitarbeitern und Gruppen in gutem Kontakt zu stehen und ebenso den intensiven Kontakt und die Vernetzung der verschiedenen Gruppierungen untereinander anzuregen und zu fördern. Für die Begleitung der Gruppen fühlen sich zuallererst die Gruppenansprechpartner des PGR verantwortlich. Sie halten den Kontakt zu der Gruppe aufrecht, und tragen wichtige Informationen aus dem PGR in die Gruppe und umgekehrt. Veranstaltungen, wie das Gruppenforum oder Mitarbeitertag/-café/-fest sind für uns erprobte und wichtige Elemente der Zusammenarbeit in unserer Gemeinde. Grundsätzlich besteht für alle Gruppen jederzeit die Möglichkeit bei Bedarf den PGR anzusprechen und ihn als beratendes und unterstützendes Gremium einzufordern.
Und schließlich machen wir die bleibende Mitverantwortung für Gemeinde, Kirche, Gesellschaft und die „Eine Welt“ immer wieder bewusst, z. B. durch die Pflege und Ausgestaltung unserer Partnerschaft in Nordost-Brasilien.

3. Lebensraum Gemeinde

Aufgabe des PGR ist es unter anderem, den „Lebensraum Gemeinde“ zu gestalten und aufzubauen, und zwar so, dass die Gemeinde als Gesamtraum erlebt wird und nicht als eine Aneinanderreihung von einzelnen Gruppen, die unverbunden nebeneinander existieren. Es geht uns darum, dass Wir-Gefühl weiter zu stärken und Heimat den Menschen am Ort anzubieten.
Aus diesem Grund werden wir in unserem Bemühen, den Menschen im Stadtteil unsere Gemeinde auch als Lebensraum anzubieten nicht nachlassen. Dazu wollen wir den Lebensraum und die Lebenssituation der Menschen hier vor Ort erforschen. Die Zusammenarbeit und Kooperation mit den Verantwortlichen im Stadtteil ist uns dabei ein wichtiges Anliegen. Nur so können wir unseren Lebensraum mitgestalten und sozial wie politisch darin wirken.
Zu den Aufgaben des PGR gehört es darum auch, die Gemeinde nach außen in Gesellschaft und Kirche zu vertreten.

4. Kommunikation und Information

Uns liegt viel an intensiver, offener und ehrlicher Kommunikation innerhalb und außerhalb der Gemeinde. Wir wollen daher regelmäßig über unsere Arbeit informieren und die Kommunikation mit allen in der Gemeinde Engagierten fördern. Wir werden die Öffentlichkeitsarbeit im Umfeld der Gemeinde (insbesondere Pastoraler Raum, Stadtdekanat Dortmund, Bistum und Stadtteil) verstärken und die Kommunikation mit den für unseren Stadtteil relevanten Gruppen pflegen und fördern.

Der Pfarrgemeinderat

Kontakt: pgr@franziskusgemeinde.de

(1) Prinzip, nach dem „übergeordnete Einheiten“ Aufgaben nur insoweit wahrnehmen (sollen), als sie nicht von „untergeordneten Einheiten“ wahrgenommen werden.

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